Bitcoin Kurssturz Oktober 2025

Der Bitcoin Kurssturz im Oktober 2025 hat die Kryptowelt ordentlich durchgeschüttelt. Nach einem fetten Höhenflug zu Jahresbeginn und einem Rekordhoch von über 125.000 US-Dollar Anfang Oktober kam es binnen weniger Tage zu einer starken Korrektur – der Bitcoin fiel zeitweise unter 110.000 Dollar. Für alle, die gerade erst in den Krypto-Dschungel eintauchen oder einfach wissen wollen, was da los ist: Hier ist der kompakte Überblick mit allen wichtigen Fakten, Hintergründen und Expertenmeinungen.

1. Der Start ins Jahr 2025 und der bis dato größte Höhenflug

2025 begann so, wie sich viele Bitcoin-Fans das vorstellen: Stark und optimistisch. Der Kurs schraubte sich Stück für Stück nach oben, getragen von wachsender Nachfrage, vor allem von institutionellen Investoren. Am 6. Oktober war es dann so weit: Der Bitcoin knackte zum ersten Mal die Marke von 125.000 US-Dollar und stellte damit ein neues historisches Allzeithoch auf[6][8][12].

Das sorgte für mächtig Aufsehen in den Medien – so viel Aufmerksamkeit gab es lange nicht mehr. Viele sprachen gar vom „Uptober“, weil der Oktober bei Bitcoin historisch gesehen oft ein Monat mit ordentlichen Kursgewinnen ist. Seit 2013 lag der Gewinn im Oktober im Schnitt bei über 14 %, weshalb Anleger positiv gestimmt waren[4].

Nach dem Rekord folgte aber eine etwas entspanntere Phase, in der sich der Kurs zwischen 115.000 und 120.000 Dollar einpendelte, fast so, als würde der Bitcoin verschnaufen und erst mal über die vielen neuen Käufer nachdenken[1][6].

2. Warum dann der Kurssturz? Die Auslöser im Überblick

So steil die Rallye auch war – so typisch ist bei Bitcoin auch die anschließende Korrektur. Besonders nach so einem schnellen Anstieg kann der Markt technisch „überhitzen“, und genau das hat auch im Oktober 2025 zu einem kräftigen Rücksetzer geführt:

  • Technische Überzeichnung: Der Bitcoin hatte Wettbewerbswiderstände zwischen 118.000 und 120.000 Dollar durchbrochen – eine Zone, die für viele Trader wie eine psychologische Mauer wirkt. Nach so einem „Breakout“ folgt oft eine Konsolidierung oder Korrektur, das sagt uns die Charttechnik[6].
  • Short Squeeze und Volatilität: In der Rallyephase wurden viele Short-Positionen (Wetten auf fallende Kurse) gezwungen, ihre Positionen zu schließen – das lieferte nochmal kurzfristig Schub. Danach kam der Markt zurück in die andere Richtung, weil es eben keine ewig einseitige Bewegung geben kann[6].
  • Makroökonomische Unsicherheiten: Die US-Notenbank kündigte mögliche Zinsschritte am Jahresende an. Für Risikoanlagen wie Bitcoin sorgt das immer für Nervosität, denn höhere Zinsen können Kapital abziehen und den Kurs belasten[6].
  • Regulatorische Ängste: Neue oder ausbleibende regulatorische Klarheiten verunsichern die großen Investoren. Gerade institutionelle Player achten darauf, ob es rechtliche Stolperfallen gibt, bevor sie weiter investieren[6].
  • Sentiment und ETF-Abflüsse: Der Fear & Greed Index im Krypto-Bereich stand vor dem Crash auf neutral, was oft eine Trendwende ankündigt. Zudem schwächten sich speziell die Zuflüsse in Bitcoin-ETFs ab – ein Indikator dafür, dass vielleicht einige große Anleger ihre Beine hochgelegt haben[6][7].

Was den Crash am 10. Oktober besonders heftig machte, war ein Zusammenspiel aus diesen Faktoren plus einem externen Auslöser: Die Ankündigung neuer 100-Prozent-Zölle der USA auf chinesische Importe sorgte für Panik. An diesem Tag wurden binnen Minuten riesige Long-Positionen liquidiert – allein 19,5 Milliarden US-Dollar Marktwert vernichteten die „Wale“ am Kryptomarkt, während sie selbst satte Gewinne einfuhren[5].

3. Was sagen die Experten und Marktprognosen?

Vor dem Crash war die Stimmung noch weitgehend optimistisch. Viele Analysten sahen Bitcoin am Weg zu 135.000 bis 145.000 Dollar und darüber hinaus – einige sprachen sogar von 200.000 Dollar als mögliches Jahresziel[6][7]. Die anhaltende institutionelle Nachfrage und das schrumpfende Angebot durch Mining halfen dabei, diese Erwartungen zu untermauern[6].

Nach dem Sturz verschoben sich die Stimmen etwas. Kurzfristig erhöhten sich die skeptischen Einschätzungen, da man nun mit mehr Volatilität und Unsicherheit rechnet. Dennoch halten viele Experten das langfristige Bild für intakt, weil Bitcoin nach wie vor auf einem soliden Fundament aus wachsender Akzeptanz, technischer Entwicklung und regulatorischem Fortschritt steht[7][13].

Langfristige Prognosen schwanken je nach Quelle, gehen aber oft von Werten deutlich über 150.000 Dollar bis hin zu 250.000 Dollar aus – so etwa der Crypto-Experte Thomas Lee[7][13]. Die wichtigste Erkenntnis: Bei Bitcoin gehören heftige Schwankungen einfach dazu, und gute Investoren sollten das mit einkalkulieren[6].

4. Was bedeutet das für dich als Investor?

Bitcoin hat im Oktober 2025 ein Drama abgeliefert: Von neuem Allzeithoch zu einem schnellen Kurssturz, der viele Anleger kurzzeitig ins Schwitzen brachte. Trotzdem ist das keine Katastrophe, sondern eher eine typische Marktbereinigung nach einer Überhitzung. Hier ein paar Dinge, die für dich zählen:

  • Erwartung an Volatilität: Bitcoin gehört zu den volatilsten Anlageklassen. Kurzfristige Sprünge nach oben oder unten sind quasi vorprogrammiert.
  • Langfristiger Blick: Trotz Rückschlägen gilt Bitcoin weiter als aussichtsreiche digitale Anlage mit Potenzial.
  • Risikomanagement: Streu deine Investitionen, setze nie Geld ein, das du nicht verlieren kannst, und plane für Unwägbarkeiten ein.
  • Nichts überstürzen: Kurzfristige Panikverkäufe können teuer werden. Ruhig bleiben und die Fakten checken lohnt sich eher.

Bitcoin hat sich am 14. Oktober 2025 bei etwa 112.000 US-Dollar eingependelt – eine verschnaufpause, bevor es weitergeht[1][11]. Für Einsteiger heißt das: Augen offenhalten, lernen, was den Markt bewegt, und sich auf die aufregende Welt der Kryptowährungen einlassen.

Alles in allem zeigt der Oktober 2025 ganz schön, wie aufregend und manchmal nervenaufreibend Krypto sein kann – aber auch, dass selbst nach einem fetten Kurssturz Chancen bestehen, vor allem wenn man den Markt und seine Mechanismen versteht.

Quellen

  1. finanzen.net: Aktuelle Bitcoin-Kursentwicklung und Gründe für den Flash-Crash
  2. CoinDesk: Historische saisonale Muster für Bitcoin im Oktober
  3. Aurpay: Analyse zur Bitcoin Rallye und Korrektur Oktober 2025
  4. YouHodler: Prognosen, Sentiment-Index und institutionelle Entwicklungen
  5. Finanzen.ch: Meldung zum Kurssturz unter 110.000 US-Dollar
  6. Handelsblatt: Langfristige Prognosen und Expertenkommentare zu Bitcoin
  7. Wallstreet-Online: Nachrichten zur Erholung und US-China-Handelskonflikt
  8. Wikipedia: Bitcoin Kursentwicklung und Allzeithoch im Oktober 2025
  9. 99Bitcoins: Prognosen nach dem größten Krypto-Crash aller Zeiten
  10. WirtschaftsWoche: Bericht zum Bitcoin-Kurs nach dem Flash-Crash
  11. InvestX: Gründe für massive Markteruption und Fed-Zinsentwicklung
  12. Blick: Bericht zum neuen Bitcoin Allzeithoch am 6. Oktober 2025
  13. Business Punk: Einschätzungen zum Kursverlauf und technischer Analyse